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Endlich mal raus

Hach ja... Indien..das war echt ein cooler Trip. Leider ist das jetzt auch schon eine Weile her und irgendwie hab ich so das Gefühl, dass es mal wieder an der Zeit ist. das Fernweh wird immer größer jnd ich hab echt Lust mir mal wieder ein neues Stücken von der Welt anzugucken. In der letzten zeit war ich eigentlich nur mal in den deutschen Großstädten unterwegs..ist auch nicht unspannend, aber mir fehlt die Abwechslung. Momentan gucke ich gerade im Netz, wo man noch so hinfahren könnte. Zum Glück gibt's ja echt viele Infos im Internet. Infos zu Veranstaltungen und Co hab ich zum Beispiel hier gefunden. Aber gerade auch für Auslandsreisen ist das Internet heute fast unabdingbar. Da kann man sich kaum vorstellen, wie die Leute das früher gemacht haben. Andererseits war es dadurch vielleicht sogar noch eine Spur abenteuerlicher. Aber mir ist das so auch Abenteuer genug. ich glaube es wird Australien oder Kanada. Im Moment kann ich mich noch nicht so richtig entscheiden? Ward ihr vielleicht schon mal in einem der Länder? Ich muss unbedingt noch ein bisschen Kohle zusammen bekommen, denn mein Starttermin steht eigentlich schon fest..komisch, Termin ist da, Ziel nicht..naja..das kommt auch noch.

Australien hat glaub ich landschaftlich ein bischen mehr zu bieten. Ich will da ja auch wieder so ein richtiges Backpacker-Ding draus machen, deswegen brauch ich zum Glück nicht ganz so viel Geld.

Mein Kumpel Rio kommt auch mit. Er hat sowas noch nie gemacht und ist deswegen jetzt schon total aufgeregt. Mit meiner Bude das muss ich noch klären. Die werde ich dann einfach für die paar Monate vermieten. Das hab ich beim letzten Mal auch so gemacht und das hat echt prima geklappt Zum Schluss hatte ich sogar noch ein bisschen Extrakohle, als ich wieder da war.

24.4.13 10:16


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Meine Leidenschaft für Comics

Nächsten Monat soll ich an der Uni Hamburg einige Professoren treffen, um meine Master-Thesis und die darauf folgende Doktorarbeit zu besprechen. Allerdings schreibe ich an beiden Sachen gleichzeitig. Von daher macht die Reise wirklich Sinn und ich erhoffe mir gute Resultate. Außerdem hat es mir mein Betreuer in Berlin empfohlen.

Seit langem bin ich auf der Suche nach einer alten Comic-Serie von argentinischen Comics. In Deutschland sind sie nur schwer zu finden und nach Argentinien plane ich in nächster Zeit nicht zu fliegen. Ich habe mich auch schon in Berlin umgeschaut, war in alten Antiquität-Läden. Seit Neustem schaue ich auch im Internet. Mittlerweile habe ich in allen großen Städten versucht etwas zu finden. Mein letzter Schritt war jetzt bei Kleinanzeigen Hamburg nachzugucken und auch selbst eine Anzeige zu schalten. Wäre ja praktisch die Comics dort zu finden, wenn ich sowieso dorthin fahre, könnte ich sie auch gleich abholen. Leider kenne ich mich in dieser Branche kaum aus. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?



Für Comics interessiere ich mich erst seit Kurzem. Diese Leidenschaft habe ich erst entdeckt, als ich neulich beruflich nach Brüssel gereist bin. Brüssel gilt ja nicht zu Unrecht als Hauptstadt der Comics. Ich habe dort auch viele kleine Läden gesehen, die sich nur auf Comics spezialisieren, ob alte oder neue. Im Tourismus-Büro wurde auch ein Rundgang entlang der Comic-Mauern, "Le Parcours Bande Dessinée", angeboten und ich habe das Angebot damals auch wahrgenommen. Dieser Rundgang ist neben Kindern auch für alle Comics-Begeisterten zu empfehlen. Seitdem gehören zu meinen Lieblingscomics "Suske & Wiske" und "Blake & Mortimer". Von Brüssel habe ich mir einige mitgenommen, bevor ich dann meine Begeisterung auf die argentinischen Comics richtete.

 

3.6.11 10:34


Umzug nach Hamburg

 

So, da bin ich wieder. Heute hatte ich fünf sehr spannende Vorlesungen. Zwei in Philosophie und jeweils eine in Physik, anorganischer Chemie sowie in Medizin. In der Physikvorlesung heute saß ein Kommilitone neben mir, der doch arg überrascht über mein noch recht junges Alter war. Nachdem wir uns die ersten zehn Minuten, bis die Vorlesung richtig begann, unterhalten hatten, war wiederum ich doch arg überrascht, welche einfachen Sachverhalte der Mitstudent offenbar nicht – oder nicht vollständig durchdrungen hatte. Die Herleitung der Heisenberg'schen Unschärferelation war für mich bis dato immer etwas sehr intuitives, so richtig hatte ich mir nie Gedanken gemacht, dass dieser mathematisch doch recht triviale Zusammenhang in seiner Formulierung für andere Menschen in irgendeiner Form ein Problem darstellen könnte. Nach heute bin ich mir auch dessen bewusst.

Im direkten Anschluss an die Vorlesungen traf ich mich mit meinen Freunden Claus und Felix, die ich auf einer Sommerfreizeit für Hochbegabte kennen gelernt habe. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, hatten die selben Interessen und vertieften uns am gleichen Tag in eine ewige Diskussion um Immanuel Kants kategorischen Imperativ sowie die Konkretisierung des philosophischen Konzepts der Utopie nach Ernst Bloch. Ein weites Feld, aber unfassbar spannend! Seitdem treffen wir uns regelmäßig zu einer kleinen Philosophierunde.

Nachdem ich gut gelaunt die beiden verabschiedet hatte, kam mein Vater von der Arbeit und berichtete von dem Plan, nach Hamburg zu ziehen, da er von der Firma aus einiger Jahre nun dort arbeiten müsse. Generell finde ich die Idee nun an sich ganz attraktiv, denn vielleicht sind die Vorlesungen in Hamburg noch etwas anspruchsvoller als hier. Das wäre wirklich genial. Dafür muss ich allerdings meine philosophischen Diskussionsrunden mit Claus und Felix aufgaben. Aber vielleicht finden sich ja im Internet neue Diskussionspartner für mich? Unter „Kleinanzeigen Hamburg“ müssten sich eigentlich ein paar Interessierte finden lassen...

23.5.11 13:11


Schach in Dortmund

Ich werde erst in einem Monat 20, studiere aber schon auf mehrere Diplome gleichzeitig seit dem ich 16 bin. Die Schule ist mir früher viel zu einfach gewesen, Ich wurde schon mit 5 eingeschult und habe dann zwei Klassen übersprungen: die fünfte und die elfte Klasse, und zwischendurch habe ich mich richtig lange gelangweilt. Meine Eltern haben dann angefangen mich wie ein Versuchskaninchen zu behandeln und haben mich zu allen möglichen Hobbys verpflichtet. Zuerst dachten sie, dass wenn ich erst genügend Sport treibe, ich ausgeglichener wäre. Also spielte ich von Kindheit an Tennis und machte Leichtathletik. In Leichtathletik war ich sogar mehr oder weniger erfolgreich. Als sie jedoch merkten, dass auch das nichts nützt, meldeten sie mich in tausenden AGs an, die intellektuellen Anspruch hatten. Trotzdem fiel mir alles leicht. Danach spiele ich mehrere Jahre Klavier und Geige, besonders talentiert war ich da aber nicht.

Das Einzige, was mir von meinen Pflicht-Aktivität übrig geblieben ist, ist Schach. Zuerst habe ich im Verein gespielt, habe aber schnell gemerkt, dass mich das Spiel aus der Betrachter-Perspektive und mit seinem geschichtlichen Aspekt viel mehr interessiert. So verfolge ich auch noch heute die aktuellsten Turniere, Europa- und Weltmeisterschaften und fahre teilweise auch vor Ort, um mir die Spieler und das Spiel life anzusehen. Ich freue mich schon auf meinen Ausflug nach Dortmund im Juli. Dort versammeln sich einige der besten Spielen der Welt jährlich zu den so genannten "Dortmunder Schachtagen". Wie man vermutet kommen die besten Spieler aus dem Osten und deutsche Spieler kommen auf den hinteren Rangplätzen. Vielleicht komme ich ja mit einigen Schachspielern ins Gespräch, um zu erfahren, wie es denen eigentlich während des Spielens geht. Dortmund ist immer eine Reise Wert… .

17.5.11 13:51


Aljechin, der Schachweltmeister

Dieser Eintrag wird mal wieder über Schach handeln. Ich weiß, es ist nicht jedermanns Sache, aber die begeisterten Schachspieler werden mich verstehen. Neulich habe ich ein Buch über Schach am Anfang des 20. Jahrhunderts gelesen und bin auf die starke und außergewöhnliche Persönlichkeit des damaligen Weltmeisters Alexander Alexandrowitsch Aljechin gestoßen. Seine Lebensgeschichte hat mich zutiefst fasziniert und deshalb möchte ich sie mit euch teilen.


Aljechin wurde im Jahr 1892 als Sohn einer adeligen russischen Familie in Moskau geboren. Wie wahrscheinlich jedem russischen Kind auch, wurde Aljechin das Schachspiel sehr früh beigebracht. Das Vermögen seines Vaters unterstütze ihn bei der Entfaltung seines Talents. Aljechin wurde sehr früh erfolgreich und spielte bereits früh mehrere internationale Turniere. Nach allen Strapazen des ersten Weltkrieges wie Festnahmen, Verletzungen und Spionageverdacht sowie der Oktoberrevolution in Russland musste der Schachmeister fliehen. 1927 wurde er dann doch Weltmeister bei dem Kampf gegen Capablanca, der in Buenos Aires stattgefunden hat. Aljechin überraschte die ganze Schachwelt, weil er als der klar schwächere Spieler galt. Eine Revanche bot der neue Weltmeister aber nie an und bevorzugte seit dem gegen schwächere Spieler anzutreten. Später lebte Aljechin in Berlin und Paris und wurde schließlich auch von dem zweiten Weltkrieg eingeholt. Trotzdem spielte er bis zu seinem Lebensende Schach und gehörte zu den stärksten Blindschachspielern seiner Zeit. Er setzte sogar neuen Weltrekord als er im Jahr 1924 gleichzeitig mit 26 anderen Spielern Blindschachpartien spielte und dabei eindeutig gewann. 1932 kam es sogar zu insgesamt 32 Schachpartien und er gewann davon 19.

Diese kognitiven Leistungen sowie das Dranbleiben an einem Spiel trotz zweier Weltkriege finde ich für mich selbst sehr spannend. Insbesondere, weil Aljechin auch einen Startstatus erreichte und damit auch in die Politik mit einbezogen wurde, als Feind oder Verbündeter.

 

 

12.5.11 15:25





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